gajser mantova 2019

Die Motocross-WM startet auch 2019 in Argentinien. Bis Ende September stehen 19 Grands Prix auf dem Programm. Mit Ausnahme von Jeffrey Herlings sind alle Titelaspiranten bereit und hungrig auf die neue Saison. Es ist die erste seit dem Verkauf von Serienpromoter Youthstream an das Schweizer Sportvermarktungs-Schwergewicht Infront.

Neuquen in Patagonien ist zum fünften Mal in Folge Gastgeber für die MXGP/MX2-WM. Strecke, Umgebung und die enthusiastischen Fans sind sehr beliebt bei den Fahrern, die lange Anreise weniger. In Abwesenheit von Herlings heißen die Siegkandidaten in der MXGP Tony Cairoli, Tim Gajser, Romain Febvre, Gautier Paulin und Clement Desalle.

Cairoli geht mit 33 Jahren in seine 16. WM-Saison. Der Sizilianer steht bei 85 Grand Prix Siegen, mit einem zehnten Titel könnte er gleichziehen mit Rekordhalter Stefan Everts. "Ich hatte nie großartige Ergebnisse in Argentinien, ich warte noch auf einen Sieg, aber für mich ist es ein wirklich schöner Grand Prix", sagt der Vizeweltmeister. "Natürlich ist die Saison wirklich lang, es ist nur das erste Rennen, aber man wird sehen, wer wo steht. Die ersten Rennen sind nicht der Schlüssel für den Titel, das habe ich über die Jahre gelernt. Aber ein guter Auftakt und das Momentum sind wichtig."



KTM und Yamaha sind die in der Spitze am stärksten besetzten Teams, bei Honda und Husqvarna setzt man auf jeweils nur zwei Werkspiloten. Im Falle von Husqvarna sind das zwei Balten: der Litauer Arminas Jasikonis und MX2 Ex-Weltmeister Pauls Jonass. Für das Honda-Werksteam starten Gajser und Brian Bogers.

Max Nagl sitzt unterdessen zum ersten Mal seit dem WM-Finale 2012 wieder auf einer KTM. Der Deutsche hat ein strammes Vorbereitungsprogramm absolviert, ist Rennen in Italien, England und Frannkreich gefahren und hat dabei einen vielversprechenden Eindruck hinterlassen. Nagls letzter Sieg in der WM liegt zweieinhalb Jahre zurück.

Insgesamt starten mit Cairoli, Gajser, Febvre, Jonass und Jordi Tixier fünf Weltmeister in der Königsklasse. Dazu mit Nagl, Paulin, Desalle, Jeremy Seewer, Tommy Searle und Jeremy van Horebeek ein halbes Dutzend ehemalige Vizeweltmeister.

MX2 - der Titelverteidiger ist der Favorit

In der MX2 spricht die Papierform eine eindeutige Sprache. Der Spanier Jorge Prado ist der klare Favorit. Am ehesten sollten ihm der WM-Dritte Thomas Kjer Olsen und Calvin Vlaanderen auf den Pelz rücken können. Das sind neben Prado die einzigen GP-Sieger im Feld. Top-5-Kandidaten sind u.a.die Briten Ben Watson und Adam Sterry, Jago Geerts und vielleicht auch Henry Jacobi. Für den Thüringer ist es wie für viele Starter das letzte Jahr in der MX2. Mit den Rookies Tom Vialle, Mathys Boisrame, Mitch Evans und Mikkel Haarup mischen zahlreiche spannende Neuzugänge mit im Feld.

Eurosport 2 überträgt die Läufe am Sonntagnachmittag und -abend. Ansonsten ist die offizielle WM-Streamingplattform mxgp-tv.com eine bewährte Anlaufstelle. Der Spaß kostet hier EUR 9.99 pro Grand Prix.


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